Regine Kölpin

Schriftstellerin

Regine Kölpin - Schriftstellerin

Steckbrief

„Wunderbar leicht und lustig.“  „Das Neue Blatt“ über Regine Kölpins „Oma geht campen“

Eine Pressebiografie finden Sie unter: Vita

Claudia Toman Traumstoff

Wähle einen Beruf den Du liebst – und Du brauchst keinen Tag in Deinem Leben mehr zu arbeiten.
Konfuzius 

Sternzeichen:

Wassermann

Wohnort:

 An der friesischen Nordseeküste

Hobbys: 

Reisen: Wir lieben das reisen mit dem Wohnmobil und sind oft wochenlang in ganz Europa unterwegs und lassen uns für unsere Projekte neu inspirieren.

Lesen :  fast alle Genres und ganz schön viel!

Nähen: Ich nähe die Anziehsachen für meine Enkel selbst und kreiere auch neue Modelle. Außerdem liebe ich es, Taschen Accessoires und Hosen für mich selbst zu entwerfen und zu nähen .

Stricken/Häkeln:  Ein wunderbares entspannendes Hobby!

Spinnen: Ich spinne nicht nur Geschichten, nein, schon von Jugendzeiten an kann ich auch ein Spinnrad bedienen. Wolle spinnen ist an langen Winterabend sehr entspannend und inspirierend.

Lieblingsfarben: 

Ingigo und rot

Lieblingsessen: 

  • Ostfriesischer Grünkohl im Winter
  •  Spanische Paella mit Meeresfrüchten und Fisch
  •  Spaghetti mit selbstgemachter Pesto und Garnelen

(bei den letzten beiden Gerichten ist mein Mann ein Meisterkoch)

Lieblingsreiseziele: 

Europa. Dort gibt es so wunderbare Ecken, die man bereisen kann, dass Fernreisen oder Flüge für mich unnötig sind. Mein Mann und ich sind begeisterte Wohnmobilisten, lieben dieses „Heute hier, morgen dort …“ und erkunden auf diese Weise gern unser eigenes Land oder eben alle Länder drumherum.

Die Welt ist doch viel zu schön, um einfach darüber hinwegzufliegen:-)

Engagement:

  • Unterstützung für das Kinderhilfswerk Plan International.
    Ich bin Mitglied in der Aktionsgruppe Wilhelmshaven/Friesland und arbeite dort aktiv mit. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, mich als Vielfachmutter und Oma für die Ärmsten der Welt einzusetzen.
  • Buchunterstützung
    Seit mehreren Jahren unterstütze ich den Maritimen Adventskalender der Deutschen Seemannsmission
    und die
    KAB in Cloppenburg für ein Hilfsprojekt in Honduras mit Buchspenden.
  • Und im Zuge der derzeitigen Flüchtlingssituation gehöre ich auch der Plattform Autoren helfen an.Hier werden kreative Kräfte gebündelt, um sie gezielt für humanitäre und soziale Anliegen einzusetzen.

Was mögen Sie nicht?

           Neid, Falschheit und Arroganz

Was war Ihre schönste Lesung?

Ganz eindeutig die vom KBV- Verlag organisierte Deutschlandtournee mit der Krimi-Caravan -Tour,  wo  ich mit dem Krimi-Caravan 1400 Kilometer durch Deutschland getourt bin und auf verschiedenen Campingplätzen gelesen habe.

Lebensmotto:

Es gibt neben dem Zitat von Konfuzius

Wähle einen Beruf den Du liebst – und Du brauchst keinen Tag in Deinem Leben mehr zu arbeiten.

einen weiteren Spruch, den mir meine Grundschullehrerin mal mit auf den Weg gegeben hat und der mich schon mein Leben lang begleitet.

 Seneca:

Wer seinen Geist froh hält und an allen Dingen nur die gute Seite sieht, wer sich nie geistig unterkriegen, sondern immer den Kopf oben und den Mut im Herzen behält, der setzt jene feinen Kräfte in Bewegung, die ihm jeden Schritt im Leben leichter machen.“

Zum Ende:

Ich liebe meine Familie und meinen Beruf über alles!

 

Bad Füssung und Ende

Lesung Bad Füssing und Rückgabe des Caravans


 

Freitag, 24.8.2012
In Bad Füssing erwartet mich nach den 300 zurückgelegten Kilometern ein herzlicher Empfang.
Der Krimi- Caravan ist bereits gereinigt und gesaugt, morgen folgt die letzte Etappe von 250 Kilometern nach Mertingen zum Fendt- Werk, wo ich den Caravan wieder abgebe. Dann sind es noch 800 Kilometer zurück bis in meine friesische Heimat,und ich freue mich schon wieder auf das flache Land, nach all den Bergen.

Die Lesung auf dem Campingplatz Max 1 bei Bad Füssing war wunderbar, auch in der Presse, angekündigt und soll sogar mit einem Bericht im Bayrischen Rundfunk (Regionalsender) ausgestrahlt worden sein.

Dennoch ist es dann doch eine Lesung mit kleinen Hindernissen.

Alles ist liebevoll am Naturbadessee vorbereitet, die Stühle mit Kissen stehen, eine tolle Stimmung, um 18:30 Uhr soll es losgehen. Und pünktlich um 18 Uhr beginnt es zu gewittern und regnen, obwohl der Wetterbericht nichts angesagt hat. Der Regen wird zeitweise zu einem  Wolkenbruch. Absagen kommt natürlich nicht infrage, also warten wir, ob es besser wird.

Gegen 18:45 ist es dann so weit und die ersten unerschrockenen Zuhörer trudeln ein.
Ich lege los, aber mitten im Text „Sie soll still sein“ öffnet der Himmel erneut seine Schleusen.
Die Veranstalter schließen rasch den Mehrzweckraum auf, wo es anschließend weitergeht. Manchmal muss man eben flexibel sein. Aber es ist schade um die viele Mühe, die sich die Mitarbeiter des Campingplatzes gemacht haben.

Dennoch ist es eine feine Lesung, die sehr viel Spaß macht. Es sind etwa 20 Zuhörer da und  ich führe hinterher nette Gespräche mit ihnen.  Klar, dass auch die Bücher weggehen.

 

Abschied

Samstag, 25.8.2012

Es waren  etwa 1800 Kilometer, die ich mit dem Caravan durch Deutschland gefahren bin. Hinzu kommen fast 400 für die Hintour nach Fehmarn und 760 für die Rücktour aus Mertingen.

Eine ganz schön lange Strecke, wenn man das jetzt rückblickend betrachtet. Ich hätte auch nicht gedacht, wie viele Baustellen unsere bundesdeutschen Autobahnen haben und ich habe das Gefühl, jetzt alle zukennen.

Auch wenn ich erfahrene Camperin und Wohnwagenfahrerin bin, habe ich es als große Herausforderung empfunden, in dieser kriminellen Mission in einer Woche mit dem Krimi-Caravan die Strecke zu fahren.

Das Schönste an solchen Reisen ist ja doch immer, wie viele nette  Menschen man kennen lernt und wie flexibel man mit besonderen Situationen umgeht und sei es nur, wenn in der Lesestadt plötzlich eine Baustelle die Zufahrt versperrt und man mit dem Caravan durch die engsten Gassen muss. Oder wie spannend es ist, bei Dunkelheit und Unwetter hinein in die Alpen zu fahren. Oder zu merken, wie viel Spaß es macht, als Friesin mit dem Gespann ein paar Kilometer Serpentinen hinauf und später wieder hinunter zu fahren. Oder wenn einen über 100 Menschen in einer schwäbischen Stadt erwarten und eine Lesung zu einer riesigen Open-Air- Gaudi wird.

Fazit: Es war eine gelungen Woche und ich bedanke mich bei allen, die dazu beigetragen haben, dass alles super geklappt hat und diese Tour überhaupt stattfinden konnte.

Doch nun ich freue mich unglaublich auf meinen Mann und die Kinder, muss auch noch etwas Seelsorge betreiben, hat doch eines unsere Kaninchen in meiner Abwesenheit das Zeitliche gesegnet.

Der Krimi- Caravan aber steht jetzt wieder heil auf dem Werksgelände in Mertingen.

 DANKE

Als Beifahrer und Lotse war bis nach Poel mein Mann an meiner Seite, von da an mein Vater. Er hat das Navi des Öfteren mit den althergebrachten Karten korrigiert. Immer dann, wenn es von Seiten des Gerätes mal wieder mitten auf der Straße an den unmöglichsten Stellen hieß:

„Wenn möglich, bitte wenden.“

Wir hatten schöne- Papa- Tochter Stunden, die wir sehr genossen haben und ich bin ihm für die Unterstützung beim Fotografieren, Routenplanen und all dem sehr dankbar.

Ein wenig ist er aber doch auch stolz auf seine Tochter, die den Caravan allein durch Deutschland gelenkt hat und ich glaube er wäre wieder dabei, wenn es heißt: Krimifrau mit Krimicaravan on Tour..

Tour Fehmarn – Insel Poel

Tour bis Krün (Alpen)

Die Tage in den Alpen

Laichingen

Laichingen

 Die Lesung in Laichingen- Ein toller Erfolg- Eine tolle Stadt

Die von Regine Kölpin vorgestellten Krimis sind gespickt mit feiner Ironie bis hin zu spitzem Zynismus… Dabei setzt die Schriftstellerin Klischees gewitzt außer Kraft, indem sie sie für real erklärt und …schafft eine Atmosphäre sanfter Spannung…
Südwest Presse, Sabine Graser Kühnle

 „Es war ein Abend, geprägt von kurzweiliger Leichtigkeit, munterem Humor und lässiger Lebensfreude, an dem es immer wieder von den Fackeln, manches Mal vor Spannung knisterte…“(Südwest Presse, Sabine Graser-Kühnle) 

 

Donnerstag, 23.8.2012

Nach dem schönen Tag gestern mit Ausflügen zur Partnachklamm (halbe Stunde Aufstieg, 20 Minuten durch die Klamm und eine halbe Stunde zurück) fahren wir mit der Karwendelbahn auf den Berg und genießen die Aussicht über die Alpen. Danke noch mal an Herrn Zick vom Caravanpark für das tolle Erlebnis. Überhaupt ist die Organisation und Unterstützung großartig.
In der Nacht gewittert es heftig, doch am Morgen ist die Sonne schon wieder da. Um 9 Uhr starte ich das Auto, ein letztes Foto mit dem Krimi-Caravan vor dem Karwendel- und vor dem Wettersteingebirge mit der Zugspitze und los geht es. Wie erwartet kommen schon bald die ersten Serpentinen, bis Ettal ist es kurvenreich und steil. Hat Spaß gemacht, den Krimi-Caravan durch solche Straßen zu lenken. Vor allem, weil man bei uns auf dem flachen Land nie dazu kommt.

Ab Oberammergau wird es flacher und so habe ich nach 3,5 Stunden den Wohnwagen nach Laichingen kutschiert. Die Hälfte der Strecke über Landstraßen.

Wegen einer Baustelle gestaltet sich die Zufahrt in Laichingen auf den Duceyer Platz nicht ganz so leicht, und so lerne ich einige enge Straßen der Stadt kennen. Mein Navi lotst mich durch Wohngebiete und andere eher stille Ecken …

Schließlich stehe ich zwar vor der Stadtbücherei, aber leider auf der falschen Seite. Die Zufahrt ist durch Poller versperrt.

Ich frage mich durch, umrunde den Platz noch einmal, schließlich scheint ein Parkplatz die richtige Zufahrt zu sein. Mein Vater checkt die Lage und endlich kann ich den Caravan vor der Bücherei im Schatten der Kastanie parken.

Es ist ein toller Empfang. Überall hängen Plakate, die ersten Leute sprechen mich an.
Schließlich kommt die Büchereileiterin Frau König und empfäng uns herzlich. Zusammen mit dem Bürgermeister planen wir, wie wir alles am besten positionieren könne, trinken dabei im Schatten einen Eiskaffee und kommen spontan noch auf einige gute Ideen. Unter anderem werden nun auch Strohballen zum Sitzen organisiert.

Nun herrscht draußen reges Treiben. Es sollen Feuer lodern, dazu kubanische Musik, Bücher werden verlost und es sind schon jetzt 60 Karten weg und noch immer kommen Anrufe… Ich freue mich auf heute Abend.

 

Es sind dann nicht 60, nicht 80, nein über 100 Zuhörer bei„aufgebockt und abgemurkst“ in Laichingen.

Klasse!

Die ganze Stadt steht hinter dem Event, es ist beeindruckend.

Auf die Idee gekommen war die Inhaberin des Campingplatzes Heidehof (ein wunderschöner Platz in der Schwäbischen Alp) und Frau König von der Stadtbibliothek und der Bürgermeister konnten sich für den ersten Versuch des Open Air Events begeistern. Diese Begeisterung hat alle angesteckt, was man der Veranstaltung anmerkt. Jeder will dazu beitragen.

Rund um den Caravan stehen jetzt Schwedische Feuer und Feuerkörbe.

Strohballen zum Sitzen, wechseln sich mit Hockern, Bänken und Stühlen ab. Die Atmosphäre ist fantastisch und lockt noch Zuhörer an, die eher zufällig vorbeikommen.

Mit von der Partie ist der Gitarrist Javier Herrera aus Kuba, der die Veranstaltung mit aufmischt und tolle Stimmung zwischendurch verbreitet.

Der Bürgermeister übernimmt die Begrüßung und sorgt schon vorab dafür, dass alle in bester Laune auf die mörderischen Aktivitäten warten.

Die über 100 Zuhörer verlangen meiner Stimme Einiges ab,aber die Meinung hinterher ist immer wieder: Toll gelesen, Sie haben laut und klar gesprochen, super!

Zwischendurch werden drei von KBV gesponserte Bücher verlost, auch das übernimmt wieder der Bürgermeister.

Nach zwei Stunden ist das musikalisch-kulinarisch-literarische Programm geschafft, donnernder und kaumenden wollender Applaus beendet die Veranstaltung und mit dem letzten Akkord der kubanischen Gitarre fallen die ersten Regentropfen, die sich im Laufe der Nacht zu einem gewaltigen Gewitter hochpeitschen.

Wenn das kein Timing ist!

Die Nacht verbringen wir dann ausnahmsweise im Hotel, ganz ohne sanitäre Anlagen macht eben auch das Caravaning keinen Spaß.

Um halb neun haben wir abgebockt, uns herzlich von Frau König verabschiedet und ich lenke den Krimicaravan die 300 Kilometer nach Bad Füssing.

Wenn man mit einem solchen Caravan fährt, geschehen meist höchst seltsame Dinge. Immer wieder wird man angehupt. Erst dachte ich, es stimme etwas nicht, aber es war die Gaudi, der bunte Wagen, der die Leute motiviert zu winken, zu hupen und sich mitzufreuen.

 

Tour Fehmarn – Insel Poel

Tour bis Krün (Alpen)

Die Tage in den Alpen

Bad Füssung und Ende

Die Tage in den Alpen

            Die Tage in den Alpen und eine tolle Lesung auf dem Caravan Park Tennsee

 

Dienstag, 22.8.2012

Was für ein toller Tag. Frühstück bei strahlendemSonnenschein vor dem Alpenpanorama. Schon jetzt sprechen mich die Leute an, wann die Lesung ist und wie toll der Caravan aussieht. Alle scheinen im„aufgebockt und abgemurkst“- Fieber. Was für ein Gefühl!

In mir macht sich das Gefühl breit: Wie toll ist das eigentlich? Das hättest du dir nie träumen lassen, mal auf eine solche Tournee zu gehen. Und das ist dein Buch!  Langsam realisierte ich, was da gerade geschient. Es ist einfach klasse! Danke an den KBV- Verlag, dass so etwas möglich ist.

Die Lesung verabreden Herr Zick (Campingpark Tennseee) und ich zunächst im Stübchen, da für den Abend Gewitter angekündigt sind. Nach dem Geblitze am Vorabend glaube ich es und Tote soll es ja besser nur in den Geschichten geben.

Das Thermometer klettert rasch höher, wir erkunden zunächst den Caravan Park mit dem Tennsee, essen dann gut bayrisch im Restaurant und machen uns auf nach Mittenwald. Ein schöner Ort, selbst im Tourismustrubel ist das ursprüngliche Handwerk, der Geigenbau, noch überall zu spüren. Gern wären wir mit der Karwendelbahn gefahren, aber die hohen Kosten schrecken doch ab, zumal die Wolken dichter werden. Danach besuchen wir den  Barnsee und fahren zurück.

Das Wetter hat aber doch ein Einsehen und das Gewitter offensichtlich beschlossen, die Krimiautorin und Fans am Vorbabend genug geärgert zu haben und sich wer weiß wohin verkrochen. Kurz: Es ist ein lauer Abend.

So ertönen die Durchsagen, dass die Lesung am Platz 105 direkt vor dem Krimi- Caravan stattfinden soll. Es ist super, wie flexibel der Campingplatzinhaber alles händelt.

Herr Zick schleppt mit seinen Mitarbeitern Bänke heran, einen Tisch, auf dem ein weißblaues Tuch prangt. „Damit Sie auch alle wissen, dass Sie in Bayern sind.“

Die Bänke sind rasch gefüllt, Herr Zick muss weitere holen, die auch schnell besetzt sind.

Und los geht es mit über 30 Zuhörern mit „aufgebockt undabgemurkst“ und den weiteren Freizeitmorden aus den KBV Anthologien „Muscheln Möwen Morde“ und „Deichleichen“. Das Publikum ist klasse, wir haben viel Spaß und es ergaben sich tolle Gespräche. Zum Beispiel taucht ein Ehepaar aus Elsfleth auf, das meine gesamte Verwandtschaft dort kennt. Ich hoffe, ich habe keinen zu „mörderischen“ Eindruck hinterlassen und werde von jetzt an von der Familie gemieden …

Das Garmisch Partenkirchener Tageblatt ist auch da, hat die Zuschauerresonanzen eingefangen und ein feines Interview geführt. „Es war ein toller Abend“, ist das Fazit der Zuhörer. „Alle Geschichten waren gut.“

Zum Abschluss sind mein Vater und ich noch zum Essen eingeladen und haben Karten für die Karwendelbahn erhalten. „Sie müssen dochd as Alpenpanorama sehen!“

Auch hier  im Restaurant reißen die Gespräche bei Zwiebelrostbraten und Leberkäse mit dem Publikum nicht ab.

Morgen ist ein freierTag, da werden wir uns gern die Alpen von oben betrachten und auch Garmisch-Partenkirchen unsicher machen, bevor es am Donnerstag weitergeht nach Laichingen (bei Ulm) auf den Marktplatz, wo die Lagerfeuer brennen, ein kubanischer Gitarrenspieler wartet und der Bürgermeister die Lesung eröffnen wird. Was freue ich mich auch darauf.

Tour Fehmarn – Insel Poel

Tour bis Krün (Alpen)

Laichingen

Bad Füssung und Ende

Tour bis Krün (Alpen)

Tour von Poel bis in die Alpen

Kruen_01

900 Kilometer waren es von
der Insel Poel zum Alpen Caravan Park Tennsee

Kruen_02

Alpen Caravan Park
Tennsee bei Krün

Kruen_03

Pause im Frankenwald
Kruen_04

Pause in Köckern

Kruen_05

Regine Kölpin am Tennsee

Kruen_06

Der Caravan vor den Alpen

 

 

Montag, 21.8.2012

Morgens um sieben öffnen sich auf Poel  Waschhäuser und Schranken, sodass wir erst um 7:30 loskamen. Ich steuere bei schönstem Wetter den Caravan von Poel herunter auf eine vorerst leere Autobahn.

In Leipzig stehen wir dann im Stau, eine kostbare Stunde ist verloren. Aber der Caravan bekommt seine gebührende Aufmerksamkeit.

Mit der untergehenden Sonne zeigt sich ein gewaltiges Wetterleuchten, Unwetter über Garmisch sind angesagt. Ich fahre den Caravan also in die Regenfront hinein, dank der vielen Blitze kann ich im Dunkeln dann auch erkennen, dass ich wirklich in den Alpen bin, die Bergshilouetten leuchten immer wieder gespenstisch auf. Man hat gesagt, die Straße nach Krün wäre nicht steil… Mag sein, aber für eine Friesin mit Caravan, in der Dunkelheit bei Gewitter und nach 930 Kilometern mutet das letzte Stück von Garmisch nach Krün doch unheimlich an, zumal die Fahrbahnmarkierung kaum vorhanden ist und die Straßendurch den Regen sehr spiegeln. Aber eine Krimiautorin schreckt das nicht ab und so stehen wir nach 14,5 Stunden Fahrt Punkt 22 Uhr vor der Rezeption, wo wir sehr herzlich begrüßt werden.

Den Feierabendwein haben wir uns redlich verdient.

 

Dienstag, 22.8. 2012

Die Sonne scheint, Frühstück vor der Karwendelkulisse und der Stolz, es wirklich von der Ostsee bis hierher in einem Stück geschafft zu haben.

Nach einem ausgiebigen Frühstück folgt der erste Kontakt mit Herrn Zick, dem Veranstalter, wo wir die Lesung besprechen, die heute Abend stattfinden wird. Da wieder Gewitter angekündigt sind, werden wir es im Stübchen machen. Überall ist der Krimi Caravan auf Plakaten präsent! 

 

Tour Fehmarn – Insel Poel

Die Tage in den Alpen

Laichingen

Bad Füssung und Ende

 

Tour Fehmarn-Insel Poel

Übernahme des Caravans auf Fehmarn und die Tour zur Insel Poel.

Mit dabei Regine Kölpin und ihr Ehemann Frank- Michael. 

Fehm_01Fehmarnsundbrücke

Fehm_02

Übergabe des Caravans von
Andreas Schmidt an Regine Kölpin

Fehm_03

Der Caravan ist übernommen

Fehm_04Ein privates Foto…
Ein romantsicher Abend als Ehepaar,
bevor es Abschied nehmen heißt
Fehm_05

Sonnenuntergang am Fehmarnsund

Fehm_06

Ein kurzes Frühstück, bevor es losgeht
auf die Gewaltstour von
1800 Kilometern Krimifrau on Tour

Fehm_07

Der Krimi-Caravan vor dem
Fehmarnsund

Fehm_08
Ankunft auf der Insel Poel
Fehm_09

Die Lesungsankündigung

 

Samstag, 19.8.2012

Nach der Kinderlesung in Bremen Vegesack aus „Rätsel um die Inselfische“ breche ich nach Fehmarn auf und übernehme vom Kollegen Andreas Schmidt die Schlüssel und den Krimi-Caravan.  Ich sehe mir den Caravan genau an, im Gegensatz zu den Kollegen habe ich keinen Fahrer, sondern will als Autorin den Wohnwagen selbst durch die Lande ziehen. Ganz allein bin ich nicht, bis Poel ist mein Mann dabei, ab Poel will mein Vater mich begleiten, denn die ca 2500 Kilometer (davon 1800 mit dem Caravan) sind doch eine ganz schöne Strecke. Es ist wunderschönes Wetter, dass ein Fischessen unter freiem Himmel und ein Abend am Strand unumgänglich ist. Die Tour fängt gut an.

 

Sonntag,20.8.2012
Nun heißt es abbocken, die Ostseeinsel Poel wartet.
Nach etwa 2,5 Stunden ist die Tour geschafft, ich habe mich nun an den fremden Caravan gewöhnt, was kein großes Problem ist, da er kleiner ist als  der, den ich sonst durch die Lande ziehe. Die Straßen auf Poel sind eng und kurvig, das ist aber sicher nichts gegen das, was mich noch in den Alpen oder beim Stadtfest in Laichingen erwarten wird. Schließlich füllen sich die Bänke. Da viele Kinder dort sind, lese ich nach meinem Text aus„aufgebockt und abgemurkst“ noch etwas aus den Kinderkrimis und zum Abschluss „Schön vorsichtig“ aus den Deichleichen.

Tour bis Krün (Alpen)

Die Tage in den Alpen

Laichingen

Bad Füssung und Ende

 

Krimi-Caravan-Tour 2012

 

...Mit beeindruckendem Stimmvolumen und Energie las Regine Kölpin bei Lagerfeuerromantik…

(Marion König, Stadtbücherei Laichingen)

 

 

Flyer1

Die Deutschlandtournee mit dem Krimi-Caravan „aufgebockt und abgemurkst“ begann mit dem Kollegen Guido M. Breuer in der Eifel, sie ging dann bis nach Fehmarn, wo Regine Kölpin den Caravan am 18.8.2012 vom Kollegen Andreas Schmidt übernahm und 1800 Kilometer durch ganz Deutschland zog und an verschiedenen Orten aus der Campinganthologie las.
Gefahren hat die Autorin das Gespann als erfahrene Camperin selbst, bis zur Insel Poel aber war ihr Mann an ihrer Seite und wurde dort von ihrem Vater abgelöst, dem die Fotos als Dokumentation der Tour zu verdanken sind.
Alle Bilder und die Reiseberichte finden Sie unter den Buttons der einzelnen Touren.